Nach einer osteopathischen Behandlung

Pferdeosteopathie

Nach einer osteopathischen Behandlung sollte ein Pferd zwischen 48 Stunden bis zu einer Woche nicht geritten werden!

Der Organismus braucht zunächst einmal Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen, angesammelte Abfallstoffe im Gewebe ab zu transportieren und in ein neues Gleichgewicht zu kommen.
Bitte bedenken Sie, dass gerade junge und ungefestigte Pferde eine Weile brauchen können, bis sie sich an das neue Bewegungsgefühl gewöhnt haben. Hier wäre es nicht ratsam, eine Behandlung z.B. vor einem Turnier vorzunehmen.

In dieser ersten Woche ist es unbedingt notwendig, dass sich das Pferd unbelastet bewegt!
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Die osteopathische Behandlung ermöglicht die Bewegung in allen Bereichen, jetzt muss diese genutzt werden!

Das bedeutet, dass Ihr Pferd möglichst wenig Zeit in der Box verbringen sollte, sondern auf der Weide und bei ungerittenen Arbeiten.

 

Nach dieser knappen Woche sollte zunächst einige Tage mit Schritt am halb langen Zügel begonnen werden. Gerade der Schritt ist die gymnastizierenste Gangart für die Wirbelsäule und sollte daher in den ersten Tagen hauptsächlich genutzt werden.
Danach kann das Training normal gesteigert werden.

Aus Sicherheitsgründen sollten Kinder die ersten Male auf keinen Fall alleine reiten.
Manche Pferde sind nach einer Behandlung aufgeweckter und lebhafter, wenn sie keine Schmerzen mehr verspüren und nun zu neuer Energie finden.

 

Hundeosteopathie

Da unsere Hunde nicht der selben Belastung ausgesetzt sind wie unsere Pferde, gibt es hier nach einer Behandlung deutlich weniger zu beachten. Aber auch hier empfiehlt es sich, den Hund die ersten Tage lieber gleichmäßig  zu bewegen und auf besonders wilde Spiele zu verzichten.